
Geschichte hinter dem Lied
Der letzte Zug war weg
Von Kira für ihre beste Freundin Jana
Kira und Jana kennen sich seit der Berufsschule. Für Janas 30. Geburtstag erinnerte Kira an eine Nacht in Köln, in der beide den letzten Zug verpassten. Sie teilten sich eine trockene Brezel, saßen bis zum Morgen auf ihren Jacken und beschlossen irgendwann, die Situation lieber lustig zu finden. Jana trug dabei ihren gelben Regenschirm, obwohl es unter dem Bahnhofsdach gar nicht regnete.
Später saßen sie oft um zwei Uhr nachts auf dem Küchenboden, wenn eine von beiden nicht wusste, wie es weitergeht. Das Lied sollte dieses unaufgeregte Dasein füreinander treffen: wenig perfekte Ratschläge, dafür jemand, der bleibt. Musikalisch passt deshalb heller Indie-Pop mit Bewegung statt einer langsamen Freundschaftsballade.